Berlin

Obwohl Deutschland eine vergleichsweise kleine Schwarze Community hat, reicht die Präsenz von Schwarzen Menschen in der deutschen Hauptstadt Berlin weit in die Geschichte zurück. Zwischen 1884 und 1885 fand hier die so genannte „Kongo-Konferenz“ statt, auf der „The Scramble for Africa“ ​​stattfand. Während der Kolonialzeit war Berlin Heimat vieler afrikanischer Migrant_innen; einige ihrer Nachkommen leben noch heute hier. Einer der prominentesten Einwohner Berlins war der bekannte Akademiker, Aktivist und Pädagoge W.E.B. Du Bois (1868 – 1963), der von 1892 bis 1894 an der Friedrichs-Wilhelms-Universität (die heutige Humboldt-Universität) studierte und Ideen entwickelte, die später für seine akademische und politische Karriere prägend wurden. Berlin war auch Heimat von May Ayim (1960 – 1996), einer afrodeutschen Dichterin, Wissenschaftlerin und einer der Initiator_innen der Schwarzen deutschen Bewegung, die in den späten 1980er, frühen 1990er Jahren internationale Anerkennung für ihr Schreiben erhielt. Auf Vorschlag einer zivilgesellschaftlichen Initiative wurde 2010 im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg das Groebenufer in May-Ayim-Ufer umbenannt. Schwarze deutsche Gemeinschaften, Interessengruppen, Organisationen und Einzelpersonen sind weiterhin eingeladen, Blackprint EU zu erweitern und sich an der Population der Karte zu beteiligen. Wenn Sie daran interessiert sind, ein Projekt zu entwickeln, kontaktieren Sie uns unter: 12blackbeans@gmail.com